Eisenbahnclub Rosenheim e.V. > Wer sind wir > Historie des Eisenbahclub Rosenheim

Chronik 1981 bis heute

Am 16. Mai 1981 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen. Dieses Datum führen wir als offizielles Gründungsdatum des Eisenbahnclubs Rosenheim e.V. In dieser langen Zeit haben wir viele Erfahrungen, Erkenntnisse und auch viel Neues sammeln können. In diesem Vierteljahrhundert waren aber auch Rückschläge und negative Ereignisse hinzunehmen. Wir wollen den vielen Besuchern und Freunden unseres Vereins eine kleine Übersicht über diesen langen Zeitraum geben. Diese Chronik wird in die drei Abschnitte „Erste Anfänge“, „Unsere Zeit in Heufeld„ und „Die jetzige Zeit in Großkarolinenfeld“ eingeteilt, da diese wegweisend waren für unseren Verein.

Erste Anfänge

Bereits ab 1974 trafen sich einige der späteren Gründungsmitglieder 14-tägig zu einem Modelleisenbahn-Stammtisch. Um gemeinsame Aktivitäten  finanzieren zu können wurde begonnen 3-4 mal im Jahr einen Modelleisenbahnbörse zu veranstalten. Aus diesem Stammtisch entstand dann unser heutiger Eisenbahnclub.

Im Oktober 1979 trafen sich dann aufgrund einer Anzeige in der regionalen Tageszeitung etwa zehn interessierte Modellbahnfreunde in einer Rosenheimer Gaststätte, um  die Gründung eines Modellbahnvereins in Erwägung zu ziehen. Nach gegenseitigem Kennenlernen und mehrmaligem Treffen war bald klar, dass ein Modellbahnclub ohne eigene Räumlichkeiten keine Zukunft haben würde. 

Die Suche nach geeigneten Räumen begann. Einige Räumlichkeiten wurden besichtigt, begutachtet und wieder verworfen. Es scheiterte an den finanziellen Möglichkeiten. Also mussten Quellen aufgetan werden, um die Kasse aufzubessern. So kam der Gedanke auf, Modellbahnbörsen durchzuführen. Dazu wurde alle drei Monate im Gasthaus „Kolpinghaus“ in Rosenheim für einen Sonntagvormittag der große Theatersaal gemietet. Die ersten Modellbahnbörsen konnten durchgeführt und zusammen mit den Mitgliedsbeiträgen erste Einnahmen verzeichnet werden. Für die Anmietung von eigenen Vereinsräumen genügte der Grundstock trotzdem nicht. 

Durch Zufall erfuhr ein Interessierter aus den Reihen des Eisenbahnclubs, dass die damalige Deutsche Bundesbahn im Bahnhof Heufeld die Parterre-Räume preisgünstig vermieten würde. Nach einigem Zögern, bedingt durch den Standort außerhalb von Rosenheim, entschloss man sich, den Bahnhof Heufeld anzumieten. Dazu wurde allerdings von der Deutschen Bundesbahn die Auflage gemacht, einen eingetragenen Verein zu gründen, um einen für beide Seiten zufrieden stellenden Mietvertrag unterzeichnen zu können. Ende 1980 war die Satzung erarbeitet und der Antrag zur Aufnahme in das Vereinsregister gestellt. Am 16. Mai 1981 wurde unter der Nr. VR 561 der Modell- und Eisenbahnclub e. V., so nannte sich der Eisenbahnclub Rosenheim damals, in das Vereinsregister eingetragen.

Unsere Zeit in Heufeld

Der Mietvertrag mit der Deutschen Bundesbahn war abgeschlossen und unterzeichnet. Somit konnten wir 1981 mit dem Bau einer stationären Modellbahnanlage beginnen. Aber zunächst mussten größere Renovierungsarbeiten an den angemieteten Räumlichkeiten vorgenommen werden. Seit Jahren war der Bahnhof unbesetzt und wurde von der Bahn als willkommener Abstellraum für allerlei Gerümpel und Plunder genutzt. Der Holzfußboden war zum Teil verfault und bedurfte einer Erneuerung. Das Gerümpel mussten wir entsorgen. Zwei Lastwagenladungen bekamen wir voll. Seit Jahren war keine Fensterscheibe mehr geputzt worden. Der Putz der Wände befand sich in einem desolaten Zustand. Seit ewigen Zeiten hatten die Wände keine Farbe mehr gesehen. Es waren also erhebliche Renovierungsarbeiten zu leisten. Dies war uns aber im Vorfeld bekannt. Dafür nahmen wir einen günstigen Mietpreis in Anspruch.

Ein weiterer Punkt war die Beheizung der Räumlichkeiten. Die vorhandenen Öfen waren klein und veraltet. Wir mussten neue Öfen kaufen und Holz beschaffen. Nach diesen Vorarbeiten konnten wir endlich mit dem Bau einer Modellbahnanlage beginnen.

Vor dem Bau stand aber die Planung. Es wurden viele Vorschläge diskutiert und wieder verworfen. Allmählich zeichnete sich dann der konkrete Gleisplan ab, den wir dann auch verwirklichten. Als nächstes musste dann der Unterbau erstellt werden. Dank der Hilfe des Modellbahnclubs Tittmoning konnten wir einen Metallrahmen für unsere Modellbahn anfertigen. Jetzt wurde mit der Gleisverlegung, dem Bau des Hauptbahnhofs und der unterirdischen Abstellbahnhöfe begonnen. Natürlich mussten wir uns auch Gedanken über die Steuerung unserer Modellbahn machen. Wir kamen zum Entschluss, unsere Steuerung im Eigenbau herzustellen. Die damals käuflichen  Steuerungsmodule überzeugten uns nicht oder waren einfach zu teuer. So entstand im Laufe von vier Jahren allmählich eine sehenswerte Modellbahn. Rund 50 Züge konnten wir auf unserer Anlage in Betrieb setzen.

Im Oktober 1984 erhielt unser Verein die „Gemeinnützigkeit“ vom Finanzamt Rosenheim zuerkannt. Aus steuerlichen Gründen mussten wir dann allerdings eine Namensänderung durchführen. Der Name Modell- und Eisenbahnclub musste in Eisenbahnclub umgeändert werden. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde diese Namensänderung beschlossen. Seit diesem Zeitpunkt trägt unser Verein den Namen Eisenbahnclub Rosenheim e.V.

Das Jahr 1985 wurde von der Deutschen Bundesbahn als Jubiläumsjahr „150 Jahre deutsche Eisenbahn“ gefeiert. Auch in Rosenheim fand eine Großveranstaltung statt. Neben Lokomotivausstellungen, Tombolas, Informationsständen u. v. a. fanden Sonderfahrten an einem Wochenende mit der E 69 und diversen Museumsfahrzeugen von Rosenheim nach Heufeld statt. An zwei Tagen beförderte der Sonderzug mit jeder Fahrt ca. 500 Personen und das fünfmal täglich. Wir hatten bei unserem Clubheim ein großes Festzelt aufgestellt, bewirteten die vielen Besucher und führten unsere Modellbahn vor. Damals befand sie sich noch im Rohbau. Für unsere Gäste hatten wir eine Festschrift mit einer Auflage von 5000 Exemplaren herausgegeben. Sie war am Mittag des zweiten  Veranstaltungstages restlos vergriffen. Für unseren damals noch jungen Verein war dies ein großer Erfolg und eine herausragende Werbung.

Ein weiterer Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte war die Überlassung der Akku-Köf Ka4986 durch die Stadtwerke Rosenheim. Im Mai 1984 erhielten wir die Lok zur Aufarbeitung und Pflege. Wir haben sie in mühevoller Arbeit restauriert und in den Originalzustand zurückversetzt. Im Jahre 1996 mussten wir die Lok von Heufeld nach Rosenheim zurückbringen, da in Heufeld die Gleisanlagen zurückgebaut wurden und ein Platz für unsere Lok nicht mehr vorhanden war. Nach einer kurzen Episode im Bahnhof Rosenheim standen auch hier Gleisrückbaumaßnahmen an und der Standplatz war wieder nicht mehr verfügbar. Deshalb haben wir die Lok nach Grassau an den „Verein für Technik- und Industriegeschichte im südlichen Chiemgau e.V.“ abgegeben.  Seit einigen Jahren steht diese Köf  im dortigen Museumsgelände in einem Unterstand.

Eine besondere Aufgabe wurde unserem Verein 1987 zuteil. Die Wendelsteinbahn wurde 75 Jahre alt. Zu den Feierlichkeiten  sollten wir zwei originalgetreu nachgebaute Ausstellungsstücke des Haltepunktes Mitteralm und der Ausweichstelle Aipl im Modell erstellen. Im Fachhandel gibt es kein Modell der Wendelsteinbahn zu kaufen. Es war also Selbstbau angesagt. Unzählige Fotos und Besichtigungen waren notwendig, um Modelle der Landschaft und der Bahngarnituren originalgetreu herzustellen. Die Modelle entstanden in der so genannten „Ätztechnik“. Sie wurden in den Originalfarben und mit dem Originallogo der Bahn gefertigt. Es war eine immense Arbeit. Genauere Beschreibungen würden den Rahmen dieser Chronik übersteigen. Zu den damaligen Festlichkeiten waren das Modul Mitteralm in der Bergstation und die Ausweichstelle Aipl in der Talstation ausgestellt. Heute sind diese Modelle im Eingangsbereich des neuen Clubheims in Großkarolinenfeld aufgestellt und können dort besichtigt werden.

Zwischenzeitlich war unser Verein dem BDEF (Bundesverband deutscher Eisenbahnfreunde e.V.) beigetreten. Dies ist der Dachverband aller Modellbahnclubs in Deutschland. Einmal jährlich führt er in verschiedenen Städten in Deutschland einen Bundesverbandstag mit Sonderfahrten, Ausflügen, Foren und Diskussionsabenden durch. Als einer der größten Vereine des BDEF wurden wir gebeten, 1998 diesen Bundesverbandstag auszurichten. Das erforderte natürlich eine riesige Logistik. Reiseziele mussten ausgesucht, Hotelunterkünfte gebucht sowie Fahrmöglichkeiten zu den einzelnen Kursionsorten organisiert werden. Eine große Rundfahrt mit der Bahn in einem Sonderzug musste unter Dach und Fach gebracht werden. Der Bundesverbandstag selber wurde von uns im KuKo Rosenheim geplant. Stimmrechtskarten und Stimmzettel mussten gedruckt werden. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus diesen vielen Arbeiten. Es war wiederum eine große Herausforderung an unseren Verein.

Die größte Aufgabe im Zusammenhang mit diesem BDEF Bundesverbandstag war aber die Erstellung des Jahrbuches. Es sollte ein Buch entstehen, das über die Bahnereignisse von München über Rosenheim bis Salzburg bzw. Kufstein informierte. Zahlreiche interessante Beiträge über die Bahnen rund um Rosenheim sind darin enthalten. Dafür waren natürlich umfangreiche Nachforschungen in Archiven und Bundesbahnaufzeichnungen erforderlich. Viele Clubmitglieder waren wochenlang mit diesen Nachforschungen beschäftigt. So entstand ein Buch, das einen guten Überblick über das Bahngeschehen im süddeutschen Raum wiedergibt. Es ist auch heute noch zu bekommen im Verlag Uhle & Kleimann, 32295 Lübbecke, ISBN- Nr. 3-922959-13-1 oder in der Geschäftsstelle des  BDEF, 30011 Hannover, Postfach 1140.

Neubeginn in Großkarolinenfeld

Der Mietvertrag in Heufeld, jetzt mit der Deutschen Bahn AG als Rechtsnachfolger der Deutschen Bundesbahn, hatte eine Laufzeit von drei Monaten. Die Bahn war nicht bereit, einen längerfristigen Mietvertrag abzuschließen, da die Zukunft des Bahngeländes in Heufeld ungewiss war und der Bahnhof selber und die angrenzenden Grundstücke verkauft werden sollten. Ein langfristiger Mietvertrag würde da, so die Aussage der DB nur stören.

Unsere Überlegungen waren: Was ist, wenn die Bahn den Bahnhof verkauft und wir innerhalb eines dreimonatigen Zeitraums ausziehen müssten? Wo sollten wir dann hin?  Wo sollte unser Vereinsvermögen gelagert und gewartet werden? Wir hatten doch schon einen erheblichen Fuhrpark angesammelt. Auch ein evtl. „Auseinanderbrechen“ des Vereins wäre dann nicht auszuschließen gewesen. Deshalb erkundigten wir uns bei der Bahn über den Kaufpreis des Bahngeländes, um es vielleicht selber zu erwerben. Die Antwort traf uns wie ein Keulenschlag. Die Preisvorstellungen der Bahn lagen im Millionen-DM-Bereich. Dieser Weg war damit für uns nicht gangbar.

Kurz danach bot uns ein Clubmitglied an, Räumlichkeiten in seinem Anwesen in Großkarolinenfeld zu mieten. Zunächst war eine Anmietung von Räumen im Erdgeschoss ins Auge gefasst worden, wurde aber dann verworfen. Die Kellerräume standen ebenfalls zur Vermietung an. Sie hatten allerdings den Nachteil, dass zuerst umfangreiche bauliche Veränderungen von uns durchgeführt werden mussten. Da wir von Heufeld her schon einschlägige Erfahrungen mit Renovierungen hatten, einigten wir uns auf die Anmietung der  Kellerräume. Der neue Mietvertrag in Großkarolinenfeld sichert so  langfristig das Weiterbestehen des Eisenbahnclubs Rosenheim e.V.

Es stand also ein Umzug von Heufeld nach Großkarolinenfeld an. Am 21.06.1997 war Baubeginn in Großkarolinenfeld. Da wir aber den BDEF Verbandstag in dieser Zeit des Umzugs ausrichteten, wollten wir unsere alte Clubanlage in Heufeld noch nicht abbauen, sondern erst nach Ende dieser Veranstaltung. Bei dieser Gelegenheit fand eine Bestandsaufnahme der Fahrzeuge und der Zubehörteile statt. Dies war aus versicherungstechnischen Gründen wichtig. Seit dieser Zeit ist unser Modellbahnmaterial archiviert und bei einem Diebstahl, einem Brand oder anderen Verlusten dokumentiert und nachweisbar.

Folgende Arbeiten standen an, um die neuen Clubräume nutzen zu können: Ein separater Treppenzugang zum Keller war zu erstellen, ein Fenster in der Betonaußenwand des Hauses musste per Kernbohrung eingebaut werden, Heizkörper und eine Fußbodenheizung waren zu installieren, Trennwände zu den anderen Mietern im Kellerbereich mussten eingezogen werden, ein WC war einzuplanen und im zukünftigen Aufenthaltsraum mussten Bodenfliesen verlegt werden. In diesem Clubraum wurde zusätzlich auch eine kleine Küche eingebaut. Vitrinen für die nicht benötigten Fahrzeuge wurden nach Maß erstellt.  Die Decke wurde mit einer ansprechenden Holzverkleidung ausgetäfelt. Dies waren aber nur einige der notwendigsten  Arbeiten. Die Maße der Kellerräume für unsere Modellbahn betragen 22 x 8 Meter. Wir wollten natürlich die Erfahrungen und Erkenntnisse der alten Anlage in Heufeld in unsere Planungen mit einfließen lassen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass wir nicht jünger werden. In Heufeld mussten wir zum Teil auf dem Bauch robben,  um im unterirdischen Bereich an bestimmte Stellen zu kommen. Das wollten wir in Großkarolinenfeld vermeiden. Wir planten unsere Anlage deshalb so, dass wir uns nun zumindest in „gebückter Haltung“ durch den unterirdischen Bereich bewegen können. Dazu haben wir den Besucherbereich etwas erhöht aufgebaut.

Eine weitere Erfahrung aus Heufeld betraf den Zugbetrieb. Wir hatten dort das so genannte „Hundeknochenprinzip“ verwendet. Die Züge fuhren per Blockbetrieb alle in einer endlosen Schleife hintereinander. Sollte allerdings irgendwo eine Störung auftreten, was leider auch bei uns nicht immer vermeidbar ist, so stand der Fahrbetrieb auf der gesamten Anlage. Diesen Fehler wollten wir in Großkarolinenfeld nicht mehr machen. Wir haben deshalb elf unabhängig voneinander zu steuernde Fahrstrecken eingebaut. Sollte auf einem Teilbereich eine Störung auftreten, fahren die anderen Fahrstrecken weiter. Von den Besuchern ist eine Störung kaum wahrzunehmen. Dies war eine wichtige Erfahrung aus Heufeld.

Der Grundrahmen wurde mit Hilfe eines vorher erstellten Gleisplanes  aus Vierkantprofilen auf Maß zusammengebaut. Daran hatten Clubmitglieder fast zehn Monate sehr intensiv gearbeitet. Auf diesen Grundrahmen kamen die Trassenbretter. Anschließend erfolgte die Gleisverlegung auf Korkunterbau. Zahlreiche Abstellbahnhöfe und Parkwendel wurden erstellt.

Unser Gleismaterial ist im Gleichstrombereich von der Fa. Roco. Wir haben etwa 3000 Meter Gleise verlegt. 280 Weichen sind eingebaut. 120 Signale steuern im oberirdischen Bereich den Zugbetrieb. Für einen reibungslosen Zugbetrieb sorgen ca. 250 Blockstreckenbausteine von Gebhardt. Im Hauptbahnhof können wir im digitalen Zugbetrieb fahren. Im unterirdischen Bereich steuert die Gebhard-Steuerung unsere Zuggarnituren. Für die S-Bahn haben wir eine selbstgebaute Steuerung eingesetzt. Sie regelt den Zugbetrieb vom Bahnhof Arkadental zum Hauptbahnhof. Dabei haben wir einen unterirdischen S-Bahnhof, wie er etwa in München zu finden ist, im Modell nachgebaut. Eine Straßenbahn verbindet das Stadtgebiet mit dem Hauptbahnhof, vorbei am Straßenbahndepot, zum Endbahnhof der HOe Nebenbahn. Diese Bahn schlängelt sich durch eine herrliche Berglandschaft hinauf zu unserem Wallfahrtsort „Maria Eck“. Aber auch unsere andere Nebenbahn ist sehenswert. Sie führt vom Bahnhof Arkadental hinauf in die alpine Region unserer Clubanlage. Von dort geht es weiter auf einer Bahnstrecke in der Baugröße HOm durch die Berglandschaft. Auch unsere im Bericht zuvor genannte  Wendelsteinbahn erklimmt dort die höchsten Berge auf unserer Clubanlage.

Natürlich wollen wir unseren Besuchern auch den neuesten Stand der Modellbahntechnik vorführen. Ein kleiner Teilbereich unserer Clubanlage fährt mit dem so genannten „Drei-Leiter-Wechselstrom-System“, bekannt auch unter „Märklin“. Auf diesem Streckenabschnitt, der einer Neubau- bzw. Ausbaustrecke der Deutschen Bahn nachempfunden ist, führen wir den computergesteuerten Zugbetrieb im Digital-Betrieb vor.

Zum Schluss noch in Aufzählung einige sehenswerte Motive auf unserer Clubanlage:

  • der 24-ständige Ringlokschuppen mit den Behandlungsanlage

  • das große Diesellokdepot

  • der Hauptbahnhof

  • der Bahnhof Arkadental

  • die selbstgebauten Bauernhäuser im oberbayerischen Stil

  • der große Wasserfall mit dem Stauwerk an der Sägemühle

  • die große Bahnbrücke der Neubaustrecke

  • das sehr schön gestaltete Stadtgebiet

  • die Straßenbahn

  • die Beleuchtung des Stadtgebietes

  • das Faller-Car-System

 

Unser Verein beteiligt sich natürlich an diversen Besuchen, Ausstellungen und Veranstaltungen bei befreundeten Vereinen. Die Stadt Rosenheim ist mit der Partnerstadt Greiz freundschaftlich verbunden. Auch unser Verein hat einen ausgezeichneten Kontakt zum dortigen Modellbahnclub. Dies soll nur beispielhaft aufgeführt werden. Zu zahlreichen anderen Vereinen haben wir netten Kontakt und gegenseitige Besuche sind selbstverständlich. 

 

Die Neuzeit 2006 bis Heute

In den Jahren 2006. bis heute wurden aber enorme Veränderungen, Verbesserungen und neue Gedanken verwirklicht. Dies wollen wir unseren Freunden, Gönnern und Besuchern nicht vorenthalten.  

Unsere Räumlichkeiten konnten wir vergrößern. Durch Auszug von anderen Mietern im Gebäude konnten wir weitere, angrenzende Räume anmieten. Dadurch hatten wir die Möglichkeit für unsere zwischenzeitlich gegründete Jugendgruppe ein Zimmer zum Bau einer N-Anlage zur Verfügung zu stellen. Die Jugendlichen sind „Feuer und Flamme“, um diese Anlage zu erstellen . Unter Anleitung einiger erfahrener Clubmitglieder, die Hilfestellung leisten, sind erste Erfolge sichtbar. Ein Weg, den der Eisenbahnclub Rosenheim e.V.  gezielt verfolgt, um die Jugendlichen für die Modellbahn zu begeistern und den Modellbahngedanken “hoch zu halten“, wie es in unserer Satzung verankert ist. Es sollen nicht nur Internet-, Handy- und Horrorspiele am PC die Jugend begeistern.

Ein weiterer großer Meilenstein im Vereinsleben  ist die Gründung einer Modellbaugruppe, die sich mit dem Bau von Spur –1- Modulen beschäftigt.  Es sind bereits zahlreiche Module vorhanden. Sie können z.T. beliebig miteinander verbunden werden, da die Modulübergänge genormt sind. Es ist erstaunlich, wie in dieser Spurgröße die Züge in der Landschaft wirken, zumal  alles im Digitalbetrieb  gefahren wird.  Zischen, pfeifen, läuten, Türen schließen, Abfahrtspfiff oder Bremsgeräusche des einfahrenden Zuges mit Lautsprecherdurchsage sind ein Hörgenuss. Diese Module werden laufend ergänzt, um sie bei verschiedenen Veranstaltungen den Besuchern vorzuführen. Alle diese Module können jetzt in den neu angemieteten Räumen gestapelt und sicher aufbewahrt werden.  

Aber auch unsere stationäre HO-Modellbahnanlage ist weiter im Aufbau. In der Menüführung sehen Sie einige Bilder aus unserer Modellbahn. Selbstgebaute Brücken, Bauernhäuser im oberbayerischen .Stil, Stadthäuser, ländliche Gegenden usw. können Sie im Detail studieren. Aber auch im Hochgebirge sind wir aktiv. Die Wendelsteinbahn, mit selbstgebauten Fahrzeugen oder eine Nebenbahn, die bis ins Hochgebirge sich über Schluchten und Bergrücken schlängelt kann bewundert werden.  Straßenbahn, S-Bahn, HOe-, HOm Bergbahnen, Faller-Car-System,  Bw-Betrieb und sehr viel mehr ist von den Besuchern zu erkunden. Wir führen Ihnen auch eine größere  Märklin-Strecke im Digitalbetrieb vor. Sie ist in unsere Anlage integriert. Sonst fahren wir im 2-Leiter-Gleichstrombetrieb.  

Eine große Bewunderung findet auch unser Tag- und Nachtbetrieb auf unserer Clubanlage. Tausende von Häuser-. Straßen- und  Zugbeleuchtungen sind im Nachtbetrieb eingeschaltet. Eine imposante Kulisse. Große „Kraftwerke“ sind dafür erforderlich-

Dies ist nur ein kleiner Auszug über die Arbeit an unserer Modellbahn. Größe, technische Daten, Steuerungen, Landschaftsbau oder technische Veränderungen sind in den einzelnen „Links“ Auszugweise hinterlegt.   

 

Haben Sie Appetit auf unsere Modellbahn bekommen? 

Sie erreichen uns jeden Dienstag ab 19 Uhr und jeden Samstag ab 14 Uhr  (außer an Feiertagen)

 

 © Georg Grimbs für den Eisenbahnclub Rosenheim e.V.