30 Jahre Eisenbahnclub Rosenheim.

Mit einem Sonderzug der Bayerischen Oberlandbahn (Integral VT 107 „Bad Tölz“) fuhren etwa 80 Clubmitglieder, Angehörige, Freunde sowie einige Nichtmitglieder von Großkarolinenfeld über Rosenheim, der Mangfalltalbahn und München-Laim ins ICE-Werk, Gleis 788. Dort bekamen wir eine Werksführung durch das ICE-Werk, konnten in der eigens für uns an diesem Nachmittag geöffneten Bahnkantine Kaffeetrinken, sowie die BSW-Modellbahn (BSW: BahnSozialWerk) über der E-Lokhalle des früherern Bw München 1 besichtigen. Wir wurden in vier Gruppen zu je 20 Personen eingeteilt. Jede Gruppe hatte ein eigenes Zeitprogramm, damit wegen den manchmal beengten Platzverhältnissen und dem knappen Zeitfenster von vier Stunden zwischen Ankunft und Abfahrt im ICE-Werk alle auch alles sehen konnten.


Der VT 107 wartete derweil als Gast im Betriebshof München West (ist gleich ICE-Bw sowie die Lokomotivabstellung für München Hbf) auf Gleis 783. Nach Bereitstellung am Gleis 788 ging es weiter zum Hauptbahnhof und über Grafing nach Großkarolinenfeld. Fahrtverlauf: Zug 91751 MGK* – MRO* (10.44 – 10.49 Uhr). Zug 91752 MRO – MHO* – MLR* (11.06 – 12.30 Uhr). Zug 91755 MH* – MGK (16.33 – 17.04 Uhr).

* Bahninterne Kürzel: MGK bedeutet Großkarolinenfeld, MRO Rosenheim, MHO Holzkirchen, MLR München-Laim Rangierbahnhof und MH München Hbf.


Die Fahrt MLR - Werk - MH wurde als Rangierfahrt durchgeführt. Bei den Planungen in der Zusammenarbeit mit der Bayerischen Oberlandbahn wurde festgestellt, dass durch den obigen gewünschten Fahrtverlauf der Triebzug der Bayerischen Oberlandbahn um 180° Grad gedreht wird. Die VT der BOB sind aber in der Inneneinrichtung nicht spiegelbildlich. Die Triebzüge müssen immer richtig stehen, um den Kunden die 1. Klasse sowie das Fahrradabteil immer im selben Abschnitt des Bahnsteigs anbieten zu können. Abhilfe für dieses Problem wurde dadurch geschaffen, dass bei der Leerzuführung am Vormittag von München Hbf nach Großkarolinenfeld der Triebzug zuerst rangiermäßig nach München-Laim gefahren ist und dann von dort seine Fahrt startete. Somit begann der VT schon mal "gedreht" seine Reise und stand dann nach der Rückkehr als Leerzug ab Großkarolinenfeld - Rosenheim - Holzkirchen wieder richtig. In Holzkirchen konnte dann der VT 107 wieder in den Regelbetrieb übergehen.

Nach diesem bärigen Ausflug fand dann noch im Clubheim unser jährliches Grillfest statt, diesmal halt erst ab dem frühen Abend.


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Rudi Stocker, 1. Vorstand