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Ausflug des Eisenbahnclubs Rosenheim zur Lokwelt Freilassing

Anlässlich der Fahrt eines Dampf-Sonderzuges von Nördlingen nach Freilassing haben sich kurzfristig sechs Clubmitglieder am 21. Juni 2015 zu einem Ausflug nach Freilassing zusammengetan.

Aus Richtung Bad Aibling kamen Rainer Völker, Peter Lachenmeir und Hans Schild, aus Richtung Großkarolinenfeld Richard Stubenrauch und Bodo Singewald. Rudi Stocker stieg in Rosenheim zu, wo wir um 9:36 Uhr gen Osten starteten. Eine Stunde später machten wir uns zu Fuß auf den Weg vom Bahnhof Freilassing zur Lokwelt.

Auf der Brücke über die Bahnanlagen warteten wir auf die Einfahrt des Dampfzuges, der unserem M folgen sollte, jedoch noch einige Zeit auf sich warten ließ. Dadurch hatten wir aber Gelegenheit, den normalen Bahnbetrieb Richtung Mühldorf, Berchtesgaden, München und Salzburg zu beobachten. Interessant war dabei die Ausfahrt eines ÖIC Richtung München. (Fahrt ins Gegengleis)

Dafür kam bald darauf der Dampfzug ebenfalls auf dem Gegengleis von Teisendorf her und fuhr auf Gleis 8 ein. 

Dann gingen wir zur Lokwelt, bezahlten unseren Eintritt (6 € bzw. 4,50 € ermäßigt), überquerten die Gleise der Mini-Bahn und betraten das Museum.

Drinnen spielte eine Jazz-Band (ohne Pause); Tische und Stühle waren voll besetzt. Wir aber wollten uns erst einmal umsehen. Die große Modellbahn-Anlage mit dem Bahnhof Freilassing als Schwerpunkt ist leider nur samstags in Betrieb. Aber es gab ja auch sonst noch viel zu sehen: Die Fahrzeugsammlung im Ringlokschuppen ist reichhaltig, eine Aufzählung unterbleibt hier. Es gibt ja noch mehr zu berichten. Vor allem, weil nun die Leute hinaus zur Drehscheibe strömten:

Die Dampflok kam zum Wenden. Das ist schon ein eindrucksvolles Schauspiel, wenn das Ungetüm maßgenau auf das Gleis der Drehscheibe gesteuert wird und die sich dann ächzend um 180° dreht.

Danach setzten wir unseren Rundgang durch das Museum fort. Dabei traf Rudi seinen Ausbildungs-lokführer der BR 120, den Erwin Hochradl (i. R. seit 2002). Der zeigte uns die Modellbahn-Werkstatt und ging dann mit uns in den nicht-öffentlichen Teil des Lokschuppens. Auf der E 94 (DDR-Nr. 254 052) erklärte er uns den Führerstand und unterhielt uns mit interessanten und amüsanten Geschichten aus seiner Dienstzeit.

In diesem Raum bat eine Reporterin des rfo unseren Rudi um ein Interview.

Nachdem wir noch die Western-Modellbahn im Betrieb gesehen und uns anschließend einigesan einfacher Nahrung einverleibt hatten, gingen wir wieder zum Bahnhof, vorbei an der wartenden Dampflok.

Schließlich stand noch ein Programmpunkt an: Auf Wunsch von Peter wollten wir uns den neuen Salzburger Hauptbahnhof anschauen. Leider ist uns dabei einiges in die Quere gekommen:

Zunächst einmal ist das Guten-Tag-Ticket im Gegensatz zum Bayern-Ticket nicht in der Salzburger S-Bahn gültig. Na, dann fahren wir halt eine viertel Stunde später mit dem Meridian, aber --- es kam keiner mehr:

Betriebsstörung zwischen Rosenheim und Grafing. Nach einer Stunde erschien endlich ein M, der aber in Freilassing vorzeitig wendete. Mit dem sind wir halt dann wieder zurück nach Rosenheim gefahren. Schade, aber auch nicht so schlimm. Wir haben uns die gute Laune nicht verderben lassen und den Ausflug insgesamt genossen.